Tipps für Frugalisten

Schön, dass Du auf meiner Seite gelandet bist. Wahrscheinlich deshalb, weil Du schon selbst Frugalist/in bist oder Dich zumindest für die Lebensweise der Frugalisten interessierst.

Vielleicht willst Du Dir auch nur ein paar Spartipps abholen und weißt gar nicht, was überhaupt ein “Frugalist“ ist. Tipps zum Sparen erhältst Du hier auf jeden Fall. Was ein/e Frugalist/in ist, will ich Dir gerne erklären:

Was ist ein/e Frugalist/in?

Kurz gesagt:

eine Frugalistin oder ein Frugalist ist jemand, der ein bewusstes Konsum-Verhalten an den Tag legt.

Mit dem so ersparten Geld erkauft sie bzw. er sich Freizeit, etwa in Form eines vorgezogenen Renteneintritts oder aber auch, dass sie/er nur noch einer Teilzeitbeschäftigung nachgeht.

Dabei soll die Rente nicht Zweck an sich sein.

Ziel

Ziel ist es vielmehr die so gewonnene Zeit mit möglichst sinnerfüllender Beschäftigung zu verbringen. Im Endeffekt geht es darum, das Leben zu leben, das man wirklich will und aus dem als Hamsterrad empfundenen Arbeitsalltag auszusteigen.

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Tipps für Frugalisten zum Ausstieg aus dem Hamsterrad Job-Alltag

Durch die arbeitsfreie Zeit bekommen Frugalisten auch die Möglichkeit viel Zeit mit ihren Kindern bzw. überhaupt mit ihrer Familie und ihnen nahe stehenden Menschen zu verbringen.

Potenzial zum Mega-Trend

Vor diesem Hintergrund dürfte die Idee des Frugalismus durchaus das Potenzial zum Mega-Trend haben:

bereits die sog. Generation Y (ab 1981 geborene) hinterfragt die Strukturen der Arbeitswelt und ist nicht mehr bereit, ohne Ende Überstunden zu machen. Dabei wird sie begünstigt von der Situation des Fachkräftemangels. Niemand hat mehr Lust, die Verwirklichung der wahren Lebensträume bis zum Eintritt in die Rente mit 67 aufzuschieben. Zumal auch unklar ist, ob man dieses Alter gesund erreicht und wieviel Zeit dann noch bleibt.

Lebensgefühl

Dieses Lebensgefühl drückte Peter Cornelius schon in den 80er Jahren in seinem Lied “Reif für die Insel“ aus:

Wenn i so überleg, worum’s im Leben geht,
dann sicher net um des wofür i leb‘.
I arbeit’s ganze Jahr lang, schön brav für’s Finanzamt,
i frag mi ob des ewig so weitergeht.
I bin reif, reif, reif, reif für die Insel.
I bin reif, reif, reif überreif.
Und i frag mi warum i no‘ da bin,
für’s aussteig’n bin i scheinbar zu feig…..
Wenn i einmal ins Postkastl schau,
wird mir im Magen flau.
Mein Leben kost‘ mi mehr, als i verdien.
Mei‘ ganze Energie geht auf,
für Sachen, die i gar net brauch‘,
für Sachen ohne die i sicher glücklicher bin.

Peter Cornelius: Reif für die Insel

Auch ältere Menschen ziehen es vor, der Arbeitswelt frühzeitig den Rücken zu kehren. Die vorzeitige Rente mit 63 erfreut sich großer Beliebtheit.

Gleichzeitig werden sich immer mehr Menschen des Klimawandels bewusst. Es entsteht ein globales Bewusstsein dafür, dass wir unser bisheriges Konsumverhalten ändern müssen, wenn wir die Klimakrise aufhalten wollen.

Woher kommt der Frugalismus?

Entstanden ist diese Idee letztlich während der Finanzkrise in den Vereinigten Staaten (sog. FIRE-Bewegung: Financial Indepence Retire Early = finanzielle Unabhängigkeit, früher Ruhestand). Einige Menschen waren/sind etwa aufgrund des Verlustes ihrer Arbeitsstelle auch gezwungen „frugal“ zu leben.

„Frugal“ bedeutet von seinem Wortsinn her so viel wie „einfach, bescheiden, nicht üppig“.

Investieren in Aktien oder ETFs

Ihr gespartes Geld investieren viele Frugalisten in Aktien oder ETFs. ETFs sind übrigens Investmentfonds, die an der Börse gehandelt werden. Frugalisten investieren mit einem Fonds-Sparplan monatlich eine feste Summe in einen ETF. Das hat für sie den Vorteil, dass nur wenige Anteile an dem Fonds gekauft werden, wenn der Börsenkurs des Fonds hoch steht. Umgekehrt werden bei einem niedrigen Kurs viele Anteile erworben.

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Frugalisten Tipp ETF erwerben

Hilfe bei der Auswahl des richtigen ETFs findest Du bei https://www.justetf.com.

Dazu brauchst Du noch ein Depot. Am besten eröffnest Du eines bei der DKB, das ist nämlich kostenlos. Den entsprechenden Link findest Du hier:

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DKB-Broker: Kostenfreie DepotfÃŒhrung

Eine konservative Empfehlung geht dahin, in einen MSCI World ETF zu investieren. Ein derartiger ETF investiert seinerseits in der ganzen Welt. Getreu nach dem Motto, dass es irgendwo auf der Welt immer Wirtschaftswachstum gibt. Auf lange Sicht ist das eine gute Idee: so hat der MSCI World in den letzten 5 Jahren bis Oktober 2019 eine Rendite von 33,4% eingebracht.

Wer als Frugalist Aktien kauft, erzielt durch die jährliche Dividendenausschüttung ein sog. passives Einkommen, das ein Teilbeitrag zum Early Retirement darstellen kann. Ein passives Einkommen, ist ein Einkommen, für das man nicht arbeiten braucht.

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Das Vermögen eines Frugalisten wächst

Wohn- und Stromkosten

Ich möchte hier gerne vermitteln, dass eine frugale Lebensweise Spaß machen kann. Schließlich ist sie auch nachhaltig und in der Regel ressourcen- und klimaschonend. Es soll hier keine Askese oder Geiz gepredigt werden, nach dem Motto „Benutze die Toiletten-Spülung nur einmal täglich.“.

Dementsprechend findet ihr hier Tipps, wie Frugalisten etwa bei den Wohnkosten oder beim Strom sparen.

Frugalisten-Tipps zu den Themen Essen und Sport

Außerdem retten Frugalisten Lebensmittel vor der Mülltonne.

Zudem gibt es Infos über günstige Sportarten.

Ausgaben kontrollieren

Ganz generell ist es für Frugalisten wichtig, die Ausgaben zu kontrollieren und auch Anbieter verschiedener Leistungen, wie DSL und Gas mit Frugalisten Rechner zu vergleichen. Warum es sich lohnt, regelmäßig den Stromanbieter zu wechseln, erfährst Du ebenfalls auf frugalisten-tipps.de.

Buchtipps

Weitere Infos zum Thema „Frugalisten“ findet ihr hier:

Das namentliche Pendant zu dieser Seite: 100 Tipps für Frugalisten, von Michael Robert.

Inhaltlich wirst Du einige meiner Tipps wiederfinden. Meine Seite ist aber keinesfalls deckungsgleich mit dem Buch. Für einige Frugalisten handelt es sich bei diesem Buch fast schon um eine Art “Bibel“. Es war zeitweilig mehrere Wochen lang Bestseller Nummer eins bei Amazon im Bereich “Ratgeber Börse und Geld“.

Mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Bücher zum Thema Frugalisten:

Rente mit 40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus.

Zur Homepage des Autors Florian Wagner geht es hier: https://geldschnurrbart.de. Warum „Geldschnurrbart“? Geldschnurrbart ist die Übersetzung von „money mustache“. Mr. Money Mustache ist das Pseudonym von Pete Adeney, dem „Gesicht“ bzw. „Vorreiter“ der FIRE-Bewegung in den Vereinigten Staaten. Adeney hat seinen Traum von der Rente mit 30 (!) bereits verwirklicht. https://www.mrmoneymustache.com

“Ich gönn‘ mir Freiheit“ Buch von Patrick Hundt. Der Autor hat mit zwölf Menschen gesprochen, die einen frugalen Lebensstil pflegen.

Ausführliche Informationen zu den Buch Tipps gibt’s hier.

Ein weiteres Angebot für Frugalisten im web ist https://frugalisten.de. Dort findest Du auch ein Forum, in dem Frugalisten gegenseitig Tipps austauschen.

Was diese Seite nicht ist

Diese Seite ist kein Finanz-Blog im eigentlichen Sinne. Wenn Du Informationen zum Thema “Investment“ suchst, empfehle ich Dir diese Seite [hier könnte ein link zu Deinem finanzblog stehen]

Ich kann Dir auch keine Vermögensaufbau und -entnahmepläne darstellen, weil sie mir einfach viel zu kompliziert sind.

Spar-Tipps auf die Schnelle

Armbanduhr sparen

Wahrscheinlich trägst Du ohnehin ständig Dein smartphone mit integrierter Uhr bei Dir. Also wozu noch eine Armbanduhr kaufen? Der Blick auf die Uhr gilt in vielen Situationen sowieso als unhöflich. Was ist die Armbanduhr letzten Endes? Schmuck oder ein Status-Symbol. Status-Symbole und Schmuck müssten Dir als Frugalist unwichtig sein….

Rasieren sparen

Irgendwo habe ich gelesen, dass es günstig sein soll, sich nass zu rasieren. Noch günstiger ist es natürlich, sich gar nicht zu rasieren. Falls Du es also mit Deinem ästhetischen Empfinden vereinbaren kannst, lasse Dir einen Bart stehen. Bärte sind im Moment doch auch mega-in, oder?

Vorräte aufbauen

Wenn die von Dir bevorzugten Lebensmittel im Sonderangebot sind, solltest Du sie in ausreichend großer Menge kaufen. So kannst Du die Zeit überbrücken, bis sie wieder im Sonderangebot sind. Also: Kaffee, Marmelade, Getränke etc zuhause stapeln. Nicht so lange haltbare Sachen wie Butter oder Fleisch kannst Du eventuell einfrieren.

Mach mal Urlaub zuhause

Warum in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah? Verzichte auf eine teure, weite Reise, die Dich ohnehin nur weiter stresst und Deine Klima-Bilanz verhagelt. Erkunde mal Deine nähere Umgebung. Du wirst erstaunt sein, was Du in Deinem Umkreis bislang an Sehenswürdigkeiten, Wanderwegen, Chillout-Zonen etc. nicht wahrgenommen hast.

Printmedien sparen

Anstatt Bücher zu kaufen, kannst Du sie Dir viel günstiger in der Bücherei leihen. Das spart auch den Kauf neuer Bücherregale. In vielen Bibliotheken kannst Du auch aktuelle (Tages)-Zeitungen lesen.
Wenn Du häufig Zug fährst, wird Dir auch schon aufgefallen sein, dass einige Fahrgäste ihre Zeitung einfach im Zug liegen lassen, nachdem sie sie gelesen haben. Auch auf diese Weise kannst Du kostenlos an eine Tageszeitung kommen.

Beim Kühlschrank sparen

Überprüfe die Temperatur-Einstellung Deines Kühlschranks:

die meisten Kühlschränke sind zu kalt eingestellt. Die optimale Temperatur liegt bei 7° C.

Ist Dein Kühlschrank kälter eingestellt, liegt hier für Dich Einspar-Potenzial.

In der kalten Jahreszeit kannst Du Dir auch überlegen, einige Sachen, die gekühlt werden müssen, auf den Balkon bzw. die Terrasse zu stellen. Ggf. brauchst Du dann zeitweilig gar keinen Kühlschrank mehr.

Beim Heizen sparen

Außerdem kannst Du während der Heizperiode Deinen Backofen jeweils nach Benutzung geöffnet lassen. Auf diese Weise nutzt Du die Restwärme zum Heizen der Küche.

Energiesparende Geräte verwenden verwenden

Generell solltest Du bei der Neuanschaffung technischer Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher darauf achten, dass diese nicht zu viel Energie verbrauchen. Am besten kaufst Du Geräte, die mit A+++ ausgezeichnet sind.

Staubsaugerbeutel sparen

Für echt harte Frugalisten gibt’s noch folgenden Tipp:

Du kannst einen Staubsaugerbeutel in die Mülltonne ausleeren und wieder verwenden. Schließlich sind Staubsaugerbeutel ziemlich teuer. Das ganze ist allerdings eine echt staubige Angelegenheit….

Sharing Economy

Vermiete Gegenstände, die Du besitzt, aber nicht ständig benötigst. Umgekehrt kannst Du solche Dinge natürlich auch mieten anstatt sie zu kaufen. So etwa eine Dachbox, einen Vertikutierer, teures Werkzeug, Autos etc.

Über mich

Mein Privatleben möchte ich hier nicht öffentlich zur Schau stellen.

Nicht meine Person steht im Mittelpunkt dieser Seite, sondern Deine Finanzen.

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Das Sparschwein freut sich über Tipps für Frugalisten

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